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Jagdunfall: Jäger schießt Pferd statt Wildschwein

Pferd-liegend-GRas © TwilightArtPictures - stock.adobe.com
Der Jäger hatte das Pferd wohl mit einem Wildschwein verwechselt (Symbolbild).

In Wohratal (Hessen) hat in der Nacht zum Sonntag ein Jäger fälschlicherweise ein Pferd geschossen. Wie die Polizei gegenüber der Redaktion bekannt gab, habe der Jäger das Pferd wohl mit einem Wildschwein verwechselt. Der Waidmann habe in der Nacht noch persönlich und tief betroffen die Besitzer des Tieres informiert.

Nachtsichttechnik verwendet?

Laut „Oberhessische Presse“ handelt es sich bei dem Pferd um ein zwölf Jahre altes "Rheinisch-deutsches Kaltblut". Die Pferde hätten rund 120 Meter vom Hochsitz entfernt auf einer Wiese gestanden. Das Revier habe der Jäger wohl erst seit kurzem gepachtet, so die "Oberhessische Presse".  Möglicherweise haben der Waidmann bei seinem fatalen Schuss Nachtsichttechnik eingesetzt. Wie es zu dem Jagdunfall genau kommen konnte, sei derzeit Gegenstand der Ermittlungen, so die Polizei gegenüber der Redaktion. Auch die Untere Jagdbehörde prüfe den Vorfall und einen potentiellen Jagdscheinentzug derzeit.


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