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Jagdunfall: Gutachten soll Aufklärung bringen

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Samstag, 29.02.2020 - 07:20
Strohmiete-Lager © focus finder - stock.adobe.com
Der Unfall geschah während einer Strohmieten-Jagd.

Schreckliches Ende einer Strohmietenjagd: Ende Januar 2016 wurde während einer Fuchsjagd ein damals 73-jähriger Treiber bei Möchengladbach (Nordrhein-Westfalen) schwer verletzt. Der Mann wurde an den Beinen von einer Schrotgarbe getroffen und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Ein damals 19-jähriger Jäger geriet unter Verdacht, den fraglichen Schuss auf den Treiber abgegeben zu haben. Dieser stritt die Tat jedoch ab und gab einem anderen Mitjäger die Schuld an dem Unfall. Die Staatsanwaltschaft ermittelte wegen fahrlässiger Körperverletzung, stellte das Verfahren jedoch ein, da nicht zu klären sei, welcher Schütze den Schuss auf den 73-Jährigen abgegeben hatte. 

Treiber fordert Schmerzensgeld und monatliche Rente

Vor der Zivilkammer des Landgerichts Mönchengladbach verlangt der verletzte Mann Schmerzensgeld und eine monatliche Rente von dem jungen Jäger, den er nach wie vor für verantwortlich hält. Ein Gutachter soll nun Klarheit in den Fall bringen. Wann die Verhandlung fortgesetzt werde, sei noch unklar.