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Jagdunfall: Freilaufender Hund mit Schuss getroffen

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Leonie Engels
am
Dienstag, 21.12.2021 - 07:23
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Jagd-Nacht © ©Maximilian - stock.adobe.com
In der Dunkelheit konnte der Jäger den Hund nicht richtig ansprechen. (Symbolbild)

Am Abend des 3. Dezembers wurde die Polizei gegen 21.15 Uhr zu einem Jagdunfall „An den Schleusen“ in Gelsenkirchen-Schalke (NRW) gerufen. Ein ortsansässiges Ehepaar ging mit ihrem Hund an der Emser spazieren, als dieser auf eine Grünfläche lief und dort durch einen Schuss von einem Jäger tödlich getroffen wurde. „Neben dem tot aufgefundenen Hund lag eine erlegte Nutria. Ob der Jäger mehrere Schüsse abgab oder nur ein Schuss beide Tiere streckte, lässt sich aus ermittlungstechnischen Gründen noch nicht sagen“, erklärte der Polizeipressesprecher der Redaktion.

Nach dem Vorfall verständigte der 49-jährige Schütze umgehend die Polizei und zeigte sich selbst an. Die Beamten leiten nun ein Strafverfahren aufgrund des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Die Familie des Hundes wurde vor Ort von der Polizei betreut. "Entgegen anderer Berichterstattungen, handelt es sich bei diesem Vorfall um einen tragischen Unfall. Der Jäger ist zutiefst betroffen", berichtet die Kreisjägerschaft Gelsenkirchen. "Die Kreisjägerschaft bedauert den Vorfall zutiefst und drückt ausdrücklich ihr Mitgefühl für die Familie des Hundes aus."


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