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Jagdunfall: Flintenlaufgeschoss verfehlt sein Ziel

Der Treiber wurde auf der Gesellschaftsjagd von einem Geschosssplitter am Arm getroffen (Symbolbild). © Michael Migos

Der Treiber wurde auf der Gesellschaftsjagd von einem Geschosssplitter am Arm getroffen (Symbolbild).


Bei einer Treibjagd auf Schwarzwild im Bezirk Korneuberg (Niederösterreich) wurde ein Treiber durch ein Geschoss schwer am Arm verletzt. Ein Jäger hatte an der Jagd am 29. Dezember mit einer Flinte teilgenommen und diese mit Kaliber 12  Brenneke Flintenlaufgeschossen geladen. Als er einen Schuss abgab, prallte das Geschoss auf dem "Waldboden aus Erdreich, Laub, Moos und vereinzelten Steinen" ab und zerteilte sich, wie die Landespolizeidirektion Niederösterreich gegenüber der Redaktion bekannt gab.

Einer der Geschosssplitter traf daraufhin einen Treiber rechts hinten am Oberarm. Er wurde vor Ort notbehandelt und ins Krankenhaus gebracht. Der Splitter wurde erst am nächsten Tag operativ entfernt.

Eine Fahrlässigkeit des Jägers – beispielsweise die Schussabgabe in Richtung der Treiber – liegt nach derzeitiger Kenntnis der Polizei nicht vor. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. CL


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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