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Jagdunfall bei Drückjagd: Hundeführer mit Helikopter gerettet

Rasso Walch © Markus Werner
Rasso Walch
am
Sonntag, 19.12.2021 - 15:56
Jagdunfall-Hubschrauber-Rettung © Maximilian Knab (Bergwacht Amberg)
Der verletzte Jäger wurde mit dem Hubschrauber zu einem wartenden Rettungswagen transportiert, der ihn ins Krankenhaus fuhr.

Drei Feuerwehren, zwei Bergwachten, ein Notarzt, der Rettungsdienst sowie ein Rettungshubschrauber – insgesamt etwa 40 Einsatzkräfte – waren am vergangenen Wochenende nötig, um einen Hundeführer zu retten. Der 62-jährige Jäger hatte sich im Rahmen einer Drückjagd im Landkreis Amberg-Sulzbach (Bayern) in äußerst unwegsamen Gelände am Fuß einen Bruch zugezogen. Nachdem die Rettungskette durch die Mitjäger eingeleitet wurde und sich die ebenfalls alarmierte Bergwacht vor Ort ein Bild der Lage gemacht hatte, entschied man sich nach der Erstversorgung des Jägers durch den Rettungsdienst und einen Notarzt für eine Rettung aus der Luft. So konnte dem Patienten der langwierige Abtransport durchs Gelände erspart werden.

Über eine Rettungswinde wurde der Hundeführer zusammen mit einer Luftretterin der Bergwacht vom Helikopter nach oben aus dem Gelände gezogen, um wenig später an einem bereitgestellten Rettungswagen abgelassen zu werden, der den Mann anschließend ins Krankenhaus fuhr. Vom Absetzen des Notrufs bis zum Abtransport mit dem Krankenwagen, dauerte die Rettung trotz der widrigen Umstände weniger als eine Stunde.

Jagdunfall-Wald-Winter-Rettung © Maximilian Knab (Bergwacht Amberg)

Durch den Einsatz des Hubschraubers wurde dem verletzten Hundeführer ein langwieriger Abtransport durchs Gelände erspart.

Gute Jagdorganisation, schnelle Rettung

Einer der Mitjäger und Ersthelfer Manuel K. bedankt sich stellvertretend auf der Facebookseite der Bergwacht Amberg-Kastl folgendermaßen: „Der gesamte Einsatz ist nur mit einem Wort zu beschreiben: Professionell. Vielen Dank, dass ihr unseren Kameraden so schnell dort rausgeholt habt. Wir waren wirklich erstaunt über die unglaubliche Performance! Vielen, vielen Dank! Wir können uns wirklich glücklich schätzen, so eine geballte Kompetenz vor Ort zu haben!“ Gegenüber der Redaktion erklärt der Mitjäger, dass es auch der guten Jagdorganisation zu verdanken sei, dass dem Verletzten so schnell geholfen wurde. Ein Zettel mit allen wichtigen Telefonnummern sowie dem Rettungspunkt sei vor der Jagd an alle Jagdteilnehmer ausgehändigt worden.


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