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Jagdunfall: Abpraller trifft Mitjäger

Ein abgelenktes Geschoss jagte einem Jäger einen gehörigen Schrecken ein – er kam mit leichten Verletzungen davon (Symbolbild).


Ein vermutlich fehlgeleitetes Geschoss hatte auf einer Drückjagd zwischen Allstedt und Lodersleben (Sachsen-Anhalt) einen Jäger am Oberkörper getroffen und verletzt.

Ein Mitjäger hatte am Montag 21. Januar auf der Jagd ein Reh beschossen. Das Projektil wurde jedoch augenscheinlich abgelenkt und traf daraufhin einen weiter entfernt platzierten Jagdgast. Das Geschoss drang durch die Kleidung, aber hatte glücklicherweise nicht mehr genug Energie, um in den Körper einzudringen. Der Mann kam mit einer Prellung davon. Dies bestätigte eine Pressesprecherin der Polizei gegenüber der Redaktion. Der Jäger wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Das Projektil konnte dort in der Kleidung gefunden werden.

Polizeiliche Ermittlungen dauern an

Zur Art der verwendeten Munition konnte die Polizei noch keine Aussage treffen. Waffe, Munition und die Hülse des abgefeuerten Geschosses wurden sichergestellt. Der genau Hergang und die Entfernung zwischen Schussabgabe und dem verletzten Jäger sind Gegenstand der Ermittlungen.


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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