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Jagdstörer sabotieren Jagdveranstaltungen

Die Scheibe dieses Autos wurde während einer Drückjagd eingeschlagen.


Wie die „Peiner Allgemeine“ berichtet, hatten am Sonntag Jagdstörer im Zweidorfer Holz bei Peine (Niedersachsen) versucht eine vermeintliche Fuchsjagd zu verhindern. Kreisjägermeister Hans Werner Hauer erklärte gegenüber der Redaktion, bei der Aktion „Fuchstage“ habe es sich allerdings keinesfalls um eine Jagd gehandelt. Es sei eine Infoveranstaltung zum Projekt „Fellwechsel“ des Deutschen Jagdverbands gewesen. Man habe die Jägerschaft darüber informieren wollen, dass man Kühltruhen aufgestellt hat, die von den Mitarbeitern des Projekts regelmäßig geleert werden. Jedoch seien bereits morgens bei der Anfahrt die Zufahrtswege mit Baumstämmen und Ästen blockiert gewesen, so Hauer. Auch an der Jagdhütte wurden Schäden verursacht. Die Hütte und Sitzgelegenheiten seien mit ölhaltiger Farbe beschmiert worden. Die Polizei Peine gab in einer Pressemitteilung bekannt, man habe die Personen mit einer Zivilstreife an einer Autobahnraststätte angetroffen und deren Personalien festgestellt.

Auto beschädigt

Wie „RP-online“ berichtet wurde in Hünxe (Landkreis Wesel, Nordrhein-Westfalen) während einer Drückjagd ein Auto schwer beschädigt. Der Revierpächter Michael Helmich erklärte gegenüber der Redaktion, er habe im Vorfeld der Drückjagd Warnschilder aufgestellt und die Anwohner informiert. Die Jagd habe er veranstaltet, weil Bauernverband und Jagdbehörden dazu aufgerufen hätten, die Wildschweinbestände zu verringern. Bereits am morgen seien er und andere Waidmänner von einer Anwohnerin verbal attackiert worden. Kurz nach Mittag hätte dann einer der Jäger Alarm geschlagen, weil eine Gestalt auf das Auto einer Treiberin eingeschlagen habe. Als sie bei dem Wagen ankamen sei der Täter allerdings schon verschwunden gewesen, so Helmich. Er könne nicht verstehen, warum den Jägern solche Aggression entgegen gebracht werde.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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