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Jagdsaboteur mit Hubschrauber ertappt

Ein Polizeihubschrauber entdeckte während eines Übungsflugs einen brennenden Hochsitz (Symbolbild).


Die Polizei Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) hat einen mutmaßlichen Brandstifter auf frischer Tat ertappt. Ein Hubschrauber der Fliegerstaffel befand sich am 23. Februar gegen 20:30 Uhr auf einem Übungsflug. Dabei entdeckte die Besatzung einen Hochsitz, der in Brand gesteckt wurde. Eine verdächtige Person floh vom Tatort. Die Piloten verständigten ihre Kollegen am Boden. Diese konnten den Tatverdächtigen später festnehmen. Er hatte sich in einem Waldstück versteckt, war aber vom Hubschrauber aus weiter beobachtet worden.

Jäger löschen den brennenden Hochsitz

Währenddessen war die Sabotage auch einem Jäger aufgefallen, der zwei weitere Waidmänner benachrichtigte. Diese konnten das Feuer wieder löschen. Der Tatverdächtige wurde auf die Polizeiwache gebracht. Er ist inzwischen wieder frei, allerdings wird weiter gegen ihn ermittelt.

Mitte Februar waren ebenfalls mehrere Hochsitze in Sachsen angezündet worden. PM/SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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