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Jagdparcour: Landratsamt begrenzt Schießbetrieb auf 2.200 Schuss

Sascha Bahlinger © Kathrin Nüsse
Sascha Bahlinger
am
Donnerstag, 04.03.2021 - 16:15
Tontaube-zerbrochen-Boden © Martin Weber
Am Schießstand des Jagdparcours Oberbayern in Hattenhofen sollen nur 2.200 Schuss am Tag abgegeben werden.

Der Schießbetrieb am Jagdparcour Oberbayern in Hattenhofen (Landkreis Fürstenfelbruck, Bayern) soll eingeschränkt werden. So fordert es zumindest das Landratsamt vom Schießstandbetreiber. Es habe Beschwerden von Anwohnern gegeben. Nur 2.200 Schuss am Tag sollen demnach auf den Flintenständen abgefeuert werden, erklärt der Besitzer Florian Gmeiner gegenüber der Redaktion. Alleine auf dem Jungjägerstand werden allerdings an normalen Tagen laut Gmeiner etwa 1.000 Schuss abgegeben. Das Kugelschießen sei von dieser Regelung nicht betroffen.

Ein von ihm beauftragtes Schallgutachten habe zudem eine maximal zulässige Belastung von 8.000 Schuss pro Tag ergeben. Dieses werde vom Landratsamt allerdings nicht anerkannt. Man prüfe allerdings rechtlich derzeit die Möglichkeiten, gegen die Einschränkung vorzugehen, berichtet Gmeiner. Zudem habe man den Bau von Schutzwällen zur weiteren Lärmreduzierung am Schießstand geplant.

Landratsamt bestätigt Begrenzung

Ein Sprecher des Landratsamts bestätigte gegenüber der Redaktion, dass die Begrenzung aus Emissionsschutzgründen bestehe. Dies ergebe sich aus einem früheren Gutachten. Der Betreiber des Jagdparcours wolle aber entsprechende Änderungen treffen.

Aktuell ist aufgrund der Corona-Pandemie der Schießbetrieb ohnehin nur für wenige Personenkreise (Jagdschulen, Behörden und Gewerbliche) zugelassen.


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