Home News Jagdpächter beweist bei Rettungsaktion seine Ortskenntnis

Jagdpächter beweist bei Rettungsaktion seine Ortskenntnis

Da Fichten in diesem Revier recht selten sind, gelang es dem Jagdpächter den Suchbereich einzugrenzen (Symbolbild).


Ein 86-jähriger Spaziergänger war am Abend des 23. Juli in einem Waldstück bei Bad Soden (Main-Taunus Kreis, Hessen) gestürzt. Er fiel laut Polizeiangaben einen Abhang hinab und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien. Über sein Mobiltelefon informierte er seinen Sohn, der daraufhin gegen 20.15 Uhr den Notruf alarmierte. Polizei, Feuerwehr und eine Rettungshundestaffel suchten zunächst die Waldwege ab. Eine Ortung des Mobiltelefons und die Ortsbeschreibung des Verunglückten lieferten nur eine ungefähres Suchgebiet. Deshalb wurde ein Polizeihubschrauber angefordert.

Jagdpächter und Feuerwehrmann in Personalunion

Der Rentner hatte jedoch das Glück, dass es sich beim Einsatzleiter der Feuerwehr um den Jagdpächter des Reviers handelt. Er konnte aufgrund seiner guten Ortskenntnis aus der Beschreibung des Verunglückten am Telefon einen kleineren Suchbereich eingrenzen. Der Wanderer lag unter Fichten und diese Baumart kommt im Revier wohl nur selten vor, so die Polizei weiter. Dort fand ihn schließlich ein Polizeischüler einige Meter vom Weg entfernt unter einem Dickicht. Nach der Rettung wurde der Rentner mit Verdacht auf Knochenbrüche in ein Krankenhaus gebracht. PM/SBA


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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