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Jagdpacht: Gemeinde verzichtet

Wegen vieler solcher Flächen verzichtet die Gemeinde auf Pachteinnahmen. Foto: Dieter Ackermann


Wie der "Mannheimer Morgen" am 11. Juni berichtete, hat der Gemeinderat zugestimmt, dem Jagdpächter die Niederwildjagd auf einer Fläche von 204 Hektar kostenlos zu überlassen. "Wir müssen dankbar sein, wenn sich jemand bereit erklärt, die Jagdpacht zu übernehmen", stellte der Bürgermeister der Gemeinde, Gunther Hoffmann, fest.
Der Pächter kümmere sich demnach vertragsgemäß um Wildschäden und die Entsorgung von überfahrenen Wildtieren, habe aber ansonsten kaum einen Ertrag. Freilaufende Hunde und immer größere landwirtschaftliche Flächen mit Folienabdeckung (um früher zu ernten), ließen den Rehwildbestand immer weiter zurückgehen, hieß es in der Beschlussvorlage. So erlegte der Jagdpächter nur noch wenige Kaninchen und Feldhasen. Der Gemeinderat schloss sich dem an und stimmte der Vorlage zu.
BHA