Home News Jagdhunde schwer misshandelt

Jagdhunde schwer misshandelt

Zwei Jagdhunde wurden in der Nacht auf en 24. Februar schwer misshandelt (Symbolbild).


In Laar (Grafschaft Bentheim, Niedersachsen) wurden in der Nacht auf den 24. Februar zwei Jagdhunde von bisher unbekannten Tätern schwer misshandelt. Dies gab die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt. Die Halterin habe die beiden Deutsch-Kurzhaar am Abend in einem Nebengebäude auf ihrem Grundstück untergebracht und ihnen eine Wärmelampe an den Schlafplatz gehängt. Die Türe des Gebäudes habe sie nicht abgesperrt. Als sie die Vierbeiner am nächsten Morgen wieder herauslassen wollte, waren beide Tiere schwer verletzt.

Vergiftung und Schnittwunden

Einer der Hunde habe röchelnd in der Ecke gelegen, der andere habe stark an den Hinterläufen geblutet, so die Polizei weiter. Der herbeigerufene Tierarzt vermutete, dass der röchelnde Hund vergiftet war. Dies bestätigte eine toxikologische Untersuchung. Der andere Vierläufer hatte mehrere tiefe Schnittwunden zwischen den Hinterläufen und im Genitalbereich. Beide überlebten laut Polizei nur knapp. Auf Nachfrage der Redaktion erklärte ein Polizeisprecher, die Tiere seien inzwischen über den Berg. Der genaue Zeitpunkt der Tierquälerei sei bislang nicht bekannt. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. PM


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
Thumbnail