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Jagdhunde von Hundesteuer befreit

Muensterlaender-Drahthaar © Erich Marek
In der Gemeinde Stendal können Jagdhunde von der Steuer befreit werden.

Jäger aus Wahrburg und Röxe haben bei der Gemeine Stendal (Sachsen-Anhalt) angeregt Jagdhunde von der Steuer zu befreien. Laut der „Volksstimme“ wurden sie dabei von der Wahrburger Ortsbürgermeisterin Carola Radtke unterstützt. Am 14. Oktober stimmte der Stadtrad in Stendal über die neue Satzung ab, mit einer positiven Nachricht für die rund 30 Jagdgebrauchshunde in der Gemeinde.

Drei Bedingungen für eine Steuerbefreiung

Der Antrag auf eine Steuerbefreiung ist dabei an drei Bedingungen geknüpft: Zum einen muss der Jagdhundehalter im Besitz eines Jagdscheins sein. Zum anderen muss der Jäger ein Pachtverhältnis oder einen Jagderlaubnisschein vorweisen. Hinzu kommt eine erfolgreich bestandene Jagdeignungsprüfung des Hundes. Bei der Gemeinde sind alle drei Nachweise gemeinsam vorzulegen. Der Antrag ist innerhalb von zwei Wochen nach der Aufnahme eines Hundes zu stellen. Bei bereits versteuerten Jagdhunden muss das Formular mindestens zwei Wochen vor Beginn des Monats, in dem die Steuerbefreiung wirksam werden soll, abgegeben werden.

Immer mehr Gemeinden beraten darüber

Auch in Haigerloch (Baden-Württemberg) laufen derzeit Gespräche bezüglich einer möglichen Steuerbefreiung von Jagdhunden. Eine Abstimmung über eine Neufassung der Hundesteuersatzung stehe hier allerdings noch aus.


Eva Grun hat mit 16 Jahren ihren Jugendjagdschein gemacht, jagt im Frankenwald und ist seit 2019 Volontärin bei den dlv-Jagdmedien.
Eva Grun mit Drahthaar.