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Jagdhund nach zwei Wochen aus Bau gerettet

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Montag, 27.01.2020 - 16:36
Jagdhund-von-THW-gerettet © THW OV Eichstätt
Nach zwei Wochen wurde der vermisste Jagdhund gefunden.

Nach einer Jagd am 11. Januar in der Nähe von Pollenfeld (Landkreis Eichstätt/ Bayern) war ein Jagdterrier verschwunden. Wie das THW Eichstätt in einer Pressemitteilung berichtet, hätte der GPS-Senders, welchen der Hund bei der Jagd trug, keine Signale mehr gesendet. Auch Suchmaßnahmen führten zu keinem Erfolg. Der Jagdhund wurde zum letzten Mal in der Nähe einer Doline, bei der ein auffälliges Loch zu sehen war, von einem Jäger gesichtet. Auch meldete sich der GPS-Sender hier zum letzten Mal.

Suche-mit-Suchkamera © THW OV Eichstätt

Mit einer Suchkamera wurde der Terrier geortet.

Suchkamera brachte den Erfolg

Zwei Wochen nach dem Verschwinden des Jagdterriers setzte sich die Besitzerin mit dem THW Eichstätt in Kontakt. Mit einem Ortungsteam, einer Suchkamera sowie mit einem akustischem Ortungsgerät begann die Suche im fraglichen Waldgebiet, welches zuvor von einem Suchhund eingrenzt worden war. Wie das THW weiter berichtet, sei dabei ein weiterer Eingang zu einem Dachsbau gefunden worden. Dort habe der Hund, als Reaktion auf die Rufe seines Besitzers, Laut gegeben. Mit der Suchkamera konnte der Vierbeiner dann in einiger Tiefe lokalisiert werden. Er war wohl schon vor zwei Wochen dort eingeschlieft und stecken geblieben. Durch das Licht der Suchkamera und die Rufe motiviert, konnte der Vierbeiner weiter Richtung Ausgang kriechen, wo er mit etwas „Graben und einem beherzten Griff“ herausgezogen wurde. Der Hund ist laut der Retter zwar deutlich abgemagert aber wohlauf.