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Jagdhund stürzt in Felsspalte: Aufwändige Rettung notwendig

Erdloch-FK © Freiwillige Feuerwehr Polle
Dunkelheit erschwerte die Rettungsaktion.

Das war kein alltäglicher Einsatz für die freiwillige Feuerwehr Polle. Während einer Drückjagd im Weserbergland (Niedersachsen) zwischen Brevörde und Ottenstein war Terrier „Freddy“ in ein Loch gekrochen und anschließend drei bis vier Meter in die darunterliegende Felsspalte gestürzt. Jäger vor Ort gruben das Loch frei, aber als die Felsspalte sichtbar wurde war klar: Hier kann nur die Feuerwehr helfen.

40 Feuerwehrleute von drei Ortsfeuerwehren

Nun begann eine große Rettungsaktion. Rund 40 Feuerwehrleute von drei Ortsfeuerwehren rückten an. Ein Ausnahmeeinsatz, sagt Lars Bitterberg, Pressesprecher der freiwilligen Feuerwehr Polle: „Seit 21 Jahren bin ich aktiv in der freiwilligen Feuerwehr, sowas habe ich bisher nicht erlebt.“

Rettung mit Stemmeisen

Nach mehreren Stunden konnte der Terrier gerettet werden.

Da die Felsspalte zunächst zu schmal war, griff die Freiwillige Feuerwehr auf schweres Stemmgerät zurück, gestellt von einem Bauunternehmen aus Polle. In mühsamer Arbeit verbreiterten Feuerwehrmänner die Felsspalte, beleuchtet von Flutlichtern. Nach 4,5 Stunden war die Felsspalte breit genug, um einen Feuerwehrmann kopfüber per Seil zu „Freddy“ herabzulassen.

Mit einem Karabiner an der Drückjagdschutzweste zogen die Feuerwehrmänner den Erdhund anschließend nach oben. Direkt nach der gelungenen Rettung ging es zum Tierarzt im nächsten Dorf. Dort kam die Entwarnung: Bis auf einige oberflächige Schürfwunden am Kiefer ging es dem unterkühlten Jagdhund gut.


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