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Jagdhund stirbt in Auto

Leider kommt es immer wieder zu Todesfällen bei Hunden, die im heißen Auto gelassen wurden (Symbolbild).


Wie die Polizei bekannt gab, wurden die Beamten am 24.Mai gegen 13 Uhr auf einen Parkplatz in Pewsum (Landkreis Aurich, Niedersachsen) gerufen. Ein Hund war bei geschlossenen Scheiben in einem Auto eingesperrt. Als die Beamten vor Ort angekommen waren, war bereits die Halterin des Tiers vor Ort. Allerdings sei der Jagdhund zu diesem Zeitpunkt bereits tot im Wagen gelegen, so die Polizei weiter.

Ermittlungen gegen die Halterin

Auf Nachfrage der Redaktion erklärte ein Pressesprecher, es habe sich bei dem Tier um einen etwa sieben Jahre alten Deutsch-Drahthaar gehandelt. Laut Thermometer des Streifenwagens habe zu der Zeit eine Außentemperatur von 26 Grad Celsius geherrscht. Außerdem waren alle Fenster des dunklen PKW geschlossen. Deshalb wurden nun Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren gegen die Halterin eingeleitet. Leider kommt es jedes Jahr in den wärmeren Monaten zu derartigen Fällen, bei denen Hunde in großer Hitze in Fahrzeugen eingesperrt sind. PM


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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