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Jagdhund mit Pseudowut

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Samstag, 26.12.2015 - 01:10
Erhöhte Ansteckungsgefahr: Doch der Kontakt ist bei der Jagd nur schwer zu vermeiden (Symbolbild). Foto: A. L. Kaufmann © A. L. Kaufmann
Erhöhte Ansteckungsgefahr: Doch der Kontakt ist bei der Jagd nur schwer zu vermeiden (Symbolbild). Foto: A. L. Kaufmann

In Rheinland-Pfalz wurde das Virus zuletzt vor sechs Jahren bei einem Jagdhund im Vulkaneifelkreis nachgewiesen. Dieses Mal traf es einen vierjährigen Deutsch-Drahthaar, der zuvor bei einer Jagd im Hunsrück (Kreis Bernkastel-Wittlich) eingesetzt wurde.
Wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) mitteilt, sind Schweine das Hauptreservoir des Erregers der Aujeszkyschen Krankheit. Für den Mensch ungefährlich, verläuft die Erkrankung bei Hunden, anderen Fleischfressern und Rindern tödlich. „Dies ist ein Grund, warum die Jagd auf Wildscheine so wichtig ist“, sagte die Sprecherin des LUA. Seit Jahren habe man es geschafft, die Krankheit bei Hausschweinbeständen in Deutschland zu tilgen, bei Wildschweinen hingegen tritt sie jedoch vereinzelt noch auf. So auch in diesem für den DD-Rüden tödlich verlaufenden Fall. Darum rät das LUA insbesondere Jägern ihre Hunde von erlegtem Schwarzwild fernzuhalten und keine entnommenen Innereien roh zu verfüttern.
PM