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Jagdgesetz hat Bestand

Koalitionsvertrag unterzeichnet: Ministerpräsident Volker Bouffier und Grünen-Chef Tarek Al-Wazir. Foto: picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

„Damit bleibt den rund 23 000 hessischen Jägern und Förstern ein ständiges jagdrechtliches Hin und Her erspart“, sagte LJV-Präsident Dr. Jürgen Ellenberger. CDU und Grüne hatten allerdings auch angekündigt, den Abschuss von wildernden Hunden und Katzen „wissenschaftlich bewerten“ zu lassen. Denn insbesondere die Grünen fordern seit langem, diese Möglichkeit im Jagdschutzparagraphen zu streichen. „Für eine derartige Untersuchung wird der LJV umfassende Daten und Fakten bereitstellen“, betonte Ellenberger. Der Jagdverband setze vor allem auf die Einsicht der tierliebenden Hundehalter und wird dieses Problem demnächst mit Tierschutzvereinen und –verbänden erörtern, um Abhilfe zu schaffen.
Erfreut zeigte sich Ellenberger darüber, dass der gesetzliche Schutz durch die Jagd auf weitere bestandsbedrohte Tierarten ausgeweitet werden soll. Ellenberger forderte in diesem Zusammenhang, auch den Wolf in Hessen prinzipiell unter den Schutz des Jagdrechts zu stellen. Zugleich werde der LJV allen Bestrebungen, Wildtiere aus dem Jagdrecht herauszunehmen, entschieden entgegen treten.
Dr. Klaus Röther


Den Koalitionsvertrag im Wortlaut finden Sie hier.