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Jagdgenossen scheitern mit Klage gegen Bestattungswald

Die Klage gegen den Bestattungswald wurde vor dem Oberverwaltungsgericht abgewiesen (Symbolbild). © Laszlo - stock.adobe.com

Eine Jagdgenossenschaft ist erneut mit dem juristischen Versuch gescheitert, den Bau eines Bestattungswaldes in der Samtgemeinde Sögel (Kreis Emsland, Niedersachsen) zu verhindern. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg wies den Eilantrag der örtlichen Jagdgenossenschaft ab. Dies hatte zuvor schon das Verwaltungsgericht Osnabrück getan.

Beschluss unanfechtbar

Die Kläger hatten argumentiert, die Einrichtung verstoße gegen Bodenschutzrichtlinien und beeinträchtige die Jagd. Die Richter hätten jedoch keine rechtlichen Verstöße des Bauvorhabens erkannt und sähen auch keine Unzumutbarkeiten für die Jagdausübung, teilte das Gericht am Dienstag mit. Dass sich ihr Jagdbezirk um das Vorhabengebiet verringern werde, müsse die Jagdgenossenschaft hinnehmen. Der Beschluss ist unanfechtbar.

Ob die Jagdgenossenschaft weitere rechtliche Schritte, wie zum Beispiel wegen Jagdwertminderung in die Wege leitet, ist bislang unklar.

Träger des Projekts ist die Samtgemeinde Sögel. Wann der Bestattungswald eröffnet werden soll, sei noch unklar, erklärte eine Sprecherin der Gemeinde gegenüber unserer Redaktion.  dpa/ SBA


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