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Jagdgegner verlieren

Blick über eines der Reviere des Kantons Basel-Stadt. Foto: Michèle Faller © Michèle Faller

Der Große Rat hat nach Mitteilung der "Schweizerischen Depeschenagentur sda" einen Vorstoß aus dem Grünen Bündnis mit 41 zu 31 Stimmen bei 12 Enthaltungen abgelehnt. Die zehn Jäger seien bei ihrer Arbeit in den insgesamt 400 Hektar umfassenden Revieren sorgfältig. Jedem Abschuss gehe viel Beobachtungszeit voraus.
Das Genfer Modell erfordere Stellen beim Staat zulasten der Steuerzahler, damit Wildschäden in Landwirtschaft und Gärten nicht überborden. Hohe Wintersterblichkeit sowie mehr Verkehrs-Fallwild und Konflikte an Siedlungsrändern seien zu befürchten. Und private Jäger zahlen dagegen noch Jagdpacht, lauteten die Argument für die Jagd.
Wildtierpopulationen würden sich natürlich nach Futterangebot, Krankheit und Reviergröße selbst regulieren. Ohne Jagd wären wohl mehr Wildtiere für Waldbesucher sichtbar, hieß es von Seiten der Jagdgegner.
BHA