+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.184 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 22.9.2021) +++
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Jagdgegner sabotieren und zerstören zahlreiche Jagdeinrichtungen

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Leonie Engels
am
Sonntag, 15.08.2021 - 15:39
Kanzel-kaputt © ©g4arts - stock.adobe.com
Unbekannte zerstören schon seit geraumer Zeit immer wieder Hochsitzen in Franken. (Symbolbild)

Seit Februar haben unbekannte Täter immer wieder im Raum Schwabach/Roth (Franken/ Bayern) Hochsitze in mehreren Revieren beschädigt und zerstört. Zusätzlich wurden einige Wildkameras entwendet. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Hundert Euro, berichtet "nordbayern.de". Die beschädigten Jäger gehen davon aus, dass es sich um mehrere Vandalen handelt, da die Ansitzeinrichtungen zum Teil sehr groß und schwer waren. Zur Täterführung montierten die Jäger mehrere preiswert Wildkameras an den gleichen Ort. Eine der Fotofallen nahm dabei einen kleinen, kräftigen Mann mit drei Hunden auf, der eine andere Wildkamera abbaute und einsteckte. Der Unbekannte konnte leider nicht identifiziert werden. Die Polizei ermittelt.

Tragholme der Leitern angesägt

In einem anderen Revier wurden die Kanzeln mit Hundekot beschmiert, die Tragholme der Leitern angesägt oder der Hochsitz angezündet. Zum Glück habe das umliegende Getreidefeld kein Feuer gefangen.

Besonders im Hinblick auf die afrikanische Schweinepest ist eine intensive Schwarzwildbejagung wichtig. Doch wenn die Hochsitze nicht sicher sind oder gar komplett zerstört wurden, kann der Prävention nicht mehr nachgegangen werden. Und das kann zu gravierenden Folgen führen.

Ein bekanntes Phänomen

Der mittelfränkische Jagdpräsident Volker Bauer gab über „nordbayern.de“ an, dass das Beschädigen von Kanzeln ein „bekanntes Phänomen“ in Bayern ist. Der Antrieb der Täter ist häufig falsch verstandener Tierschutz. Viele Tierschutzorganisationen würde Trugbilder über die Jagd und Jägerschaft verbreiten.


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