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Jagdgegner präparieren Weg mit Schrauben

Ein Waldweg im Sonnenschein mit Holzstapeln © Pixabay.com/ Hans Braxmeier

Bei Oberweis (Rheinland-Pfalz) entwickelten Jagdgegner immer gefährlichere Strategien den ansässigen Jägern die Jagd zu vermiesen. So wurden auf einem Privatweg Schrauben durch unbekannte Täter in den Fahrspuren versenkt. Von den Schrauben waren jeweils die Köpfe entfernt worden, um sie mit den Spitzen nach oben in den Boden stecken zu können. Aus dem Auto heraus waren die gefährlichen Metall-Spitzen somit fast unmöglich zu erkennen. Zum Leidwesen mehrerer Anwohner, die Platten an ihren Fahrzeugen erlitten.

Polizei betont Gefährlichkeit der Aktion

Die Polizei entfernte alle Schrauben die gefunden werden konnten. Bis dato zog die Aktion lediglich Sachschäden nach sich. Jedoch stellen die Schrauben eine erhebliche Gefährdung für Spaziergänger und vor allem Autofahrer dar, die mit ihren Fahrzeugen vom Weg abkommen könnten.

Auf mehreren Hochsitzen wurde dazu noch von Unbekannten Parfüm versprüht – wohl in der Hoffnung das Wild zu vergrämen.Von den Sitzflächen der Hochsitze wurden DNA-Proben genommen. Der Fall ist auch für die Polizeiinspektion Bitburg, die den Fall bearbeitet, eine Neuheit. Hinweise werden unter 06561-96850 entgegengenommen.


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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