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Jagdgegner Nr. 1 gibt auf

Medienwirksam: Anwalt Dominik Storr weiß sich zu verkaufen, hier bei einer ARD-Sendung. Foto: youtube.com


Die Vorwürfe, die Storr gegen damalige Auftraggeber ins Feld führt, sind schwerwiegend. Er zeigt auf, welche Personen hinter seiner Arbeit standen und wie diese "ticken". Wer die Diskussionsrunden und die Argumente, die der Rechtsanwalt in seinen Debatten aufführte, mittverfolgte, hat einen Jagdgegner erlebt, der ohne Pauschalisierungen und Polemik nicht auskam. Mit seinen Verbündeten klagte er sich erfolgreich durch alle deutschen Instanzen, um schlussendlich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu gewinnen. Jagdgegner können seitdem versuchen, ihre Grundstücke befrieden zu lassen. Ein Sieg für die Antijagd-Szene, der über Deutschlands Grenzen hinweg Jägerinnen und Jägern Bauchschmerzen bereitete.
Nun ist es jedoch vorbei mit der heiteren Einigkeit im anderen Lager. "Nicht die Jäger mobben mich (...), sondern meine ehemaligen Verbündeten", verkündet Storr auf seiner Webseite. Per Zufall habe der Jurist herausgefunden, welche Motive und Seilschaften hinter der "Glaubensgemeinschaft stecken", für die er tätig war. Da er nach eigener Aussage kein Teil einer "antichristlichen und menschenfeindlichen Psycho-Sekte" mit dem Namen "Universelles Leben" (UL) werden wollte, sah er sich gezwungen, einige Mandate niederzulegen, andere seien ihm entzogen worden. Doch Storr macht nicht nur die UL-Anhänger für den gegen ihn gerichteten "psychischen Terror" in Form von Besuchen, anonymen Zusendungen und Sachbeschädigungen verantwortlich. Auch Vertreter der Freimaurer versuchten gezielt, ihn in ihre Reihen zu locken. Dabei würden die "Logenbrüder" vor nichts zurückschrecken. In einer Pressemitteilung bittet der Rechtsanwalt aktuell darum, in Ruhe gelassen zu werden.
BS