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Jagdgegner erhalten Klagerecht

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Montag, 15.02.2016 - 01:00
Umweltministerin Ulrike Höfken. Foto: MULEWF © MULEWF

Wie das Ministerium am vergangenen Freitag mitteilte, betrifft dies die Landesverbände des BUND, des Deutschen Tierschutzbundes und des Vereins „Menschen für Tierrechte“. „Diese Vereine geben den Tieren in Rheinland-Pfalz künftig eine Stimme“, so Höfken. Neben der Einräumung des Verbandsklagerechts heißt dies, dass die zuständigen Behörden beispielsweise auch vor der Genehmigung neuer Mastanlagen von den Organisationen Stellungnahmen einholen sollen.
Doch nicht nur bei Landwirten sorgt diese Meldung für Gesprächsstoff. Auch vielen Jägerinnen und Jägern dürfte die Entscheidung der Ministerin sauer aufstoßen. Der Tierschutzbund und der Verein „Menschen für Tierrechte“ deklarieren die Jagd als ein nicht mehr zeitgemäßes „Freizeitvergnügen einer Elite“. Während letzterer die Jagd vollständig abschaffen will, bezweifelt der Tierschutzbund die Notwendigkeit der Beschaffung der natürlichen Ressource Wildbret. Für Kritiker klingt das schon irgendwie schizophren...
BS