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Jagdgegner beschädigen Lebendfalle – Polizei ermittelt Täter

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Dienstag, 09.02.2021 - 11:10
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Betonrohrfalle-Dose © Martin Weber
Die Männer verbogen die Metallteile der Lebendfalle (Symbolbild).

Am Vormittag des vergangenen Sonntags hat ein Jäger im Revier nahe Flotzheim (Landkreis Donau-Ries, Bayern) eine beschädigte Lebendfalle entdeckt. Wie die Polizei mitteilte, stellte der Waidmann zwei Männer fest, die sich von der Falle entfernten, als dieser sich näherte. Der Jagdausübungsberechtigte sprach die beiden an. Diese gaben zu für die Beschädigungen an der Falle verantwortlich zu sein – ergriffen dann aber die Flucht.

Eine informierte Polizeistreife der Polizeiinspektion Donauwörth konnte die beiden Täter kurze Zeit später am Ortsrand von Flotzheim ausfindig machen. Es handelte sich um einen 58- sowie um einen 64-jährigen Mann aus der Nachbargemeinde. Auch gegenüber den Beamten gaben die Jagdgegner an die Betonrohrfalle absichtlich beschädigt zu haben, da sie die Fallenjagd ablehnen, erklärte der polizeiliche Pressesprecher gegenüber der Redaktion.

Außerdem seien sie der Meinung gewesen, dass die Lebendfalle nicht in dieser Art aufgestellt und betrieben werden dürfe. Gegen die Männer wurde Strafanzeige wegen Verdachts auf vorsätzliche Sachbeschädigung sowie Verstößen gegen das Bayerische Jagdgesetz gestellt. Laut Polizei wird der Schaden der Betonrohrfalle auf mehrere hundert Euro geschätzt.


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