+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 103 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 28.10.2020) +++
Home News Jagdaufseher verdroschen – Haftstrafe

Jagdaufseher verdroschen – Haftstrafe

am
Donnerstag, 02.09.2010 - 18:09

Ein 59-jähriger aus Wien musste sich vor dem Landesgericht Wiener Neustadt für einen brutalen Angriff auf einen Jagdaufseher verantworten. Der Täter hatte in Kaltenleutgeben (Bezirk Mödling) einen 70 Jahre alten Jagdaufseher zusammengeschlagen und gedroht, ihn umzubringen, weil dieser den Wiener aufgefordert hatte, seine zwei freilaufenden Gordon Setter anzuleinen. Der arbeitslose Hundebesitzer schlug und trat daraufhin auf den Jagdaufseher ein.
Da Angriffe auf beeidete Jagdaufseher in Österreich als Widerstand gegen die Staatsgewalt gewertet werden, wurde der Schläger deswegen und für die schwere Körperverletzung zu fünf Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Außerdem muss er 1700 Euro Schmerzensgeld zahlen und für sämtliche Gerichts- und Anwaltkosten aufkommen. Das Urteil ist rechtskräftig. SE

Bild: In Österreich sind beeidete Jagdauseher durch Abzeichen und Dienstausweis als Hilfsbeamte ausgewiesen. Grafik: Muster aus dem Verordnungstext