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Jagdaufseher fand Mordopfer

Auf diesem Baugrundstück fand der Jagdaufseher das Mordopfer. Foto: Uwe Heldens © Uwe Heldens

Vergangene Woche hat ein Jagdausübungsberechtigter bei Wassenberg im Kreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) ein Mordopfer gefunden. Zuvor hatte der Jäger die Polizei über Blutlachen auf einem Weg informiert. Die eingetroffenen Beamten verfolgten die Blut- und Schleifspuren bis zu einem abgesperrten Baugrundstück. Sie gingen aber nicht von einem Gewaltverbrechen, sondern von einem Wildunfall oder Wilderei aus, wie Oberstaatsanwalt Peter Jansen gegenüber der Redaktion bestätigte.
Daraufhin begab sich der Jäger auf die "Nachsuche". Er verfolgte die Spuren weiter bis auf das eingezäunte Gelände. Doch was der Waidmann dort fand war kein angeschweißtes Stück Wild, sondern eine männliche Leiche. Ermittlungsarbeiten ergaben, dass es sich bei dem Getöteten um einen 46-jährigen Bonner handelt, der laut Obduktionsergebnis an einem Schädel-Hirn Trauma durch stumpfe Gewalteinwirkung starb.
BS