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Jagd soll wissenschaftlich belegt werden

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Mittwoch, 11.03.2015 - 01:00
Beim Auftakt: BJV-Präsident Prof. Jürgen Vocke und Schirmherr Dr. Hans-Peter Friedrich. Foto: PM © PM

Gestern fiel an der Landesjagdschule in Wunsiedel der Startschuss. Der rasante Strukturwandel in Land- und Forstwirtschaft, explodierende Schwarzwildbestände sowie wegbrechende Streckenzahlen bei Hase, Fasan und Rebhuhn stellen laut Bayerischem Jagdverband (BJV) die Jägerinnen und Jäger des Freistaats vor enorme Herausforderungen. Deshalb sollen nun Forschungsarbeiten, die die Ausübung der waidgerechten Jagd untermauern, gefördert werden. Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister a.D. und Schirmherr des Projekts, sagte beim Auftakt: „Die BJV-Akademie bietet die Grundlage, die Ausgewogenheit zwischen Mensch und Natur zu erreichen und Ideologie durch Wissen, Wissenschaft und Praxis zu ersetzen.“
Initiiert wurde die Gründung – mit Unterstützung des BJV – vom Verein zur Förderung der freilebenden Tierwelt und Naturschutz. Finanziert wird das Ganze aus der Jagdabgabe, aus Mitteln der Deutschen Forschungsgesellschaft und weiteren öffentlichen Fördertöpfen. Erste Pilotprojekte sollen sich mit den Auswirkungen der Zerschneidung von Lebensräumen sowie mit der hohen Reproduktionsdynamik von Schwarzwild befassen.
BS/PM