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Jagd-Versicherer unterstützt Jagdgegner

Die Firmenzentrale der DEVK in Köln.


Die DEVK sammelt in einem eigens dafür eingerichteten Projekt Geld für die Tierrechtler von Animal Equality. Seit Sonntag ruft die Versicherungsgesellschaft, die zu einer der größten Deutschlands gehört, unter anderem via Facebook dazu auf, Geld für die Tierrechtsorganisation zu spenden. Deren „Aufklärung“ zum Thema Massentierhaltung und ihr Kampf „gegen die Tierhaltung in Mastbetrieben und Schlachthäusern“ sei wichtig, aber ziemlich teuer. Unterstützt werden solle vor allem die Verbreitung von Stallaufnahmen per Virtual Reality, wie „agrarheute.com“ berichtet.

Eigene Spendensammelseite

Auf der eigens eingerichteten Spendensammelseite der DEVK heißt es: „Animal Equality ist eine internationale Organisation, die gemeinsam mit Gesellschaft, Politik und Unternehmen daran arbeitet, Grausamkeit in der Massentierhaltung zu beenden. Durch Undercover-Recherchen, Virtual-Reality-Projekte, medienwirksame Aktionen und Bildungskampagnen will Animal Equality einen langfristigen sozialen Wandel herbeiführen und eine Welt schaffen, in der alle Tiere Mitgefühl und Achtung erfahren.“

Damit fördert Deutschlands drittgrößter Hausrats- und sechstgrößter Haftpflichtversicherer (laut agrarheute.com), der unter anderem auch Jagdhaftpflichtversicherungen vertreibt, aktiv Jagdgegner und Stalleinsteiger. Sabine Leopold

So machen die Tierrechtler gegen die Jagd Stimmung


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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