Home News Jagd- und Schützentage Grünau: Hörnerklang und Prominenz

Jagd- und Schützentage Grünau: Hörnerklang und Prominenz

Das traditionelle Streckelegen wurde von den Neuburger Jagdhornbläsern untermalt. © Franziska Oberhorner
Das traditionelle Streckelegen wurde von den Neuburger Jagdhornbläsern untermalt.

Ganz traditionell unter der Schirmherrschaft von Prinz Leopold von Bayern und dem Bayerischen Wirtschaftsminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger (Freie Wähler) präsentierte sich die Messe auf Schloss Grünau vom 11. bis 13. Oktober zu Recht als bedeutendste Jagdmesse in Süddeutschland.

Feierlich eröffnet wurden die Jagd- und Schützentage mit einem großen Einzug und einem Festbaum der örtlichen Kreisgruppen des BJV und der PIRSCH, der dem Bayerischen Königshaus gewidmet wurde. Bei herrlichem Spätsommerwetter flanierten über 20.000 Messebesucher zwischen den Zelten und Ständen der gut 400 Aussteller mit einer Vielzahl interessanter Messeangebote. Auch in diesem Jahr konnte ein neuer Besucherrekord erreicht werden, wozu nicht zuletzt das liebevolle Rahmenprogramm und der unermüdliche Einsatz der örtlichen Kreisgruppen beigetragen haben. 

Großer Einsatz der Kreisgruppen

Maria Grepmair, 1. Vorsitzende der Jägervereinigung Schrobenhausen und Umgebung e.V., und Christine Liepelt, 1. Vorsitzende des Jagdschutzvereins Neuburg a.d. Donau, sorgten am großen Gemeinschaftsstand der PIRSCH und des Bayerischen Jagdverbands für gute Stimmung. PIRSCH-Leser konnten die Messe vergünstigt besuchen und sich bei einem Freigetränk von Juliusbräu mit der Redaktion austauschen. 

Täglich um 14 Uhr befand sich der Stand ganz in der Hand der Jägerinnen beim beliebten Jägerinnen-Stammtisch, unterstützt durch Frankonia, das Weingut H. L. Menger, die Wilde Kaiserin und Ballistol. Standbesucher hatten zudem die Möglichkeit, den bekannten Tier- und Landschaftsmaler Dr. Jörg Mangold zu treffen, sich Kalender signieren zu lassen oder eines seiner Bilder zu erwerben. 

Auch fachlich hatte die Messe mit Beiträgen zu aktuellen Reizthemen in der Jagd viel zu bieten. So z.B. Vorträge zu Themen der drei Mottotage Hochwild, Niederwild und Schwarzwild. Großen Zulauf fanden auch die Diskussionsrunden zum Thema „Jagd im Netz – Fluch oder Segen“ und die Podiumsdiskussionen zwischen PIRSCH-Rechtsexperte Christian Teppe und BJV-Vizepräsident Thomas Schreder über Waidgerechtigkeit bei der Schwarz- und Niederwildjagd. Für kulinarisch Interessierte lieferte Buch- und PIRSCH-Autor Fabian Grimm wertvolle Tipps, um mit einfachen Mitteln Schwarzwild köstlich zu veredeln. Die kleinen Messebesucher konnten sich in der Zwischenzeit in einer lustigen Schnitzeljagd
ihren PIRSCHI-Expertenausweis mit Wissen rund um die Natur erjagen. 

Hubertusmesse und Bläserkonzerte

Aufgelockert wurden die Messetage durch zahlreiche Aufführungen lokaler und überregionaler Bläsergruppen, eine Greifvogelschau und Hundevorführungen. Der letzte Messetag am Sonntag wurde mit einer feierlichen Hubertusmesse begonnen. Einen würdevollen Schlusstakt setzte das große Konzert der Jagdhornbläser im Schlossgraben. Nach dieser gelungenen Messe kann also die Vorfreude auf das kommende Jahr bereits wieder beginnen!


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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