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Jagd im Landesforst: LJV fordert Privatisierung

Hochsitz-im-Wald © apcefoto - stock.adobe.com
Wird die Jagd im Landesforst Brandenburg bald privatisiert? Der LJV Brandenburg wäre dafür.

In Brandenburg hat der Landesjagdverband in einem Schreiben an den Forstausschuss bei der obersten Forstbehörde des Landes eine Privatisierung der Jagd im Landeswald gefordert. In dem Brief rechnet der LJV vor, welche Kosten dem Staat durch die Jagd derzeit entstehen. Einem Erlös in Höhe von 1,9 Millionen Euro müsse man nicht nur die im Schreiben angegeben Kosten für Hochsitze und Personalaufwand in Höhe von 4.223.252 Euro pro Jahr gegenrechnen, sondern noch weitere Kosten für Kühlzellen, Jagdorganisation, Munition, Waffen, Hunde etc. in Höhe von 1.266.975 dazurechnen. Dadurch würde das Land, nach Abzug der Einnahmen, einen Verlust von minus 4.190.227 Euro machen.

Zusätzliche Einnahmen von rund 2.700.000 Euro

Nach Ansicht des LJV würde die Personalausstattung laut eines zugrundeliegenden Evaluationsberichts kaum reichen, um den ordentlichen Betrieb im Landesforst Bradenburg aufrecht zu erhalten. Die Privatisierung der Jagd würde nach Ansicht des LJV durch Verpachtung oder über die Vergabe von „qualifizierten Begehungsscheinen“ zusätzliche Einnahmen von rund 2.700.00 Euro generieren. „Ein gut organisiertes Jagdmanagement vorausgesetzt, wird das Streckenergebnis der privaten Jäger im Landeswald dann auch sicher seinen erforderlichen Anteil am Waldumbau liefern können“, argumeniert der Landesjagdverband weiter. Man stehe bei der Evaluierung der neuen Jagdkonzepte gerne beratend zur Seite.


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