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Der Jagd ein Gesicht geben

Am Donnerstag wurde die Plakataktion vorgestellt. Foto: BJV © BJV

Sie setzen sich ein für den Natur-, Tier- und Artenschutz, engagieren sich in der Umweltbildung und der Jugendarbeit und bewahren die bayerische Kultur. Doch bei vielen "Nichtjägern" ist das noch lange nicht angekommen. Das soll sich jetzt ändern. Mit einer groß angelegten Plakataktion will der Bayerische Jagdverband (BJV) der Jagd ein Gesicht geben. Ein Jahr lang informieren Plakate mit wechselnden Motiven die Bürgerinnen und Bürger über die Aufgaben, Anliegen und Initiativen der Bayerischen Jägerinnen und Jäger. Der BJV stellt vor, was Jägerinnen und Jägern am Herzen liegt, wofür sie sich in unserer Heimat stark machen, was sie an Natur- und Umweltschutzprojekten auf den Weg gebracht haben und bringen. Unter dem Motto "Ich mag meinen Jäger weil?" wollen 160 Kreisgruppen mit 45 000 Mitgliedern deutlich machen, warum die Jagd wieder mehr in den Mittelpunkt der Gesellschaft rücken muss.
Das erste Plakat der Aktion. Foto: BJV © BJV

Das erste Plakat der Aktion. Foto: BJV

Die Plakataktion startete am vergangenen Freitag. Auf dem ersten Plakat geht es um die Schaffung von Lebensraum. Die Bayerischen Jäger legen Blühflächen an. So sorgen sie dafür, dass unser heimisches Wild, Kleinlebewesen, Vögel und Insekten zwischen monotonen Feldfluren und riesigen Maisflächen noch einen Platz zum Leben finden. Blühflächen bringen Farbe in die Feldflur und bieten Nahrung und Lebensraum für alles was kreucht und fleucht. Alle Bauern, die mitmachen und in den Jagdrevieren solche Blühflächen anlegen, bekommen dafür vom BJV einen finanziellen Ausgleich bis zu 300 Euro pro Hektar.
Die Plakate werben nicht nur in ganz München sondern bayernweit in vielen Städten und Gemeinden für die Aufgaben und das Engagement der bayerischen Jägerinnen und Jäger. PM