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Jägerschaft verurteilt Wolfsabschuss

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Dienstag, 10.05.2011 - 13:05
Verurtelen den Wolfsabschuss: DJV-Präsident Jochen Borchert, Minister Frank Kupfer, LJV-Präsident Knut Falkenberg. Foto: DJV © DJV

Der in der Nähe der sächsischen Stadt Niesky gefundene Wolf wurde nach Angaben des Berliner Leibnitz-Institutes für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) erschossen. Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) verurteilt den illegalen Abschuss aufs Schärfste. "Wir können es nicht tolerieren, dass ein Einzelner die langfristigen Bemühungen für ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben von Mensch und Wolf torpediert", erklärte DJV-Präsident Jochen Borchert (links im Bild). Ähnlich hatten sich zuvor bereits der zuständige sächsische Umweltminister Frank Kupfer (M.) und der Landesjagdverband Sachsen mit Präsident Knut Falkenberg (r.) an der Spitze geäußert.
Der DJV hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt und eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls gefordert. Für sachdienliche Hinweise, die zur Klärung der Tat führen, hat der DJV zudem eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt. Die Untersuchungsergebnisse zur Todesursache müssen möglichst zeitnah offengelegt werden, um mehr über die Umstände der Tat zu erfahren.
Weiterhin fordert der DJV in seiner diesbezüglichen Pressemitteilung eine DNA-Analyse, um Hinweise zur Herkunft des Wolfes zu erhalten. RJE