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Jägerschaft unterstützt Marder- und Iltisforschung

Ein mit einem Telemetriehalsband ausgestatteter Baummarder. Foto: Dr. Daniel Hoffmann © Dr. Daniel Hoffmann

Außerdem soll das Projekt dazu beitragen, die Population der heimlichen und meist nachtaktiven Tiere aus Sicht des Artenschutzes bewerten zu können. "Fast als Kulturflüchter zu bezeichnen sind die beiden marderverwandten Baummarder und Iltis. Über beide Arten liegen erstaunlich wenige Erkenntnisse vor. Deshalb ist es das Ziel dieses Projektes, verschiedene Methoden zum Artnachweis in unseren Landschaften zu erproben um die Häufigkeit der Arten einschätzen zu können", berichtet Dr. Daniel Hoffmann vom Wildtier-Kataster Schleswig-Holstein.
Die Marder werden durch verschiedene Duftstoffe zu Wildkameras gelockt, um anhand der individuellen Fellkennzeichnungen die Zahl der Tiere in einem Gebiet bestimmen zu können. Einige Tiere werden in Lebendfallen gefangen und erhalten einen Mikrochip zur besseren Unterscheidung unter die Haut. Andere werden zusätzlich mit Telemetriehalsbändern ausgestattet, um ihre Lebensweise und Raumnutzung genauer erfassen zu können. PM