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Jägerschaft übergibt Unterschriften

Foto: KJS Ahrweiler © KJS Ahrweiler
Malu Dreyer nahm die Unterschriften von Dr. Gitta Werner und Angelika Schrader-Stahl entgegen (v.l.). Foto: KJS Ahrweiler © KJS Ahrweiler

Malu Dreyer nahm die Unterschriften von Dr. Gitta Werner und Angelika Schrader-Stahl entgegen (v.l.). Foto: KJS Ahrweiler

Die Kreisjägerschaft Ahrweiler (KJS) kritisiert mit der Aktion erneut die ihrer Ansicht nach „tier- und artenschutzfeindliche Regelungen“ in der neuen Landesjagdverordnung (wir berichteten hier). „Keine der tierschutzfeindlichen Regelungen sei aufgehoben worden", so die Kreisjägerschaft. Übergeben wurden die im Zuge der "Kämpf mit"-Kampagne gesammelten Unterschriften von Dr. Gitta Werner, Presse-Obfrau der KJS, sowie von Angelika Schrader-Stahl, Hegeringleiterin Bad Neuenahr.
Zeitgleich bläst Landwirtschaftsministerin Höfken zum Frontalangriff und greift ungewohnt harsch die Ahrweiler Jäger an. In einem offenen Brief an die Jagd-, Landwirtschafts- und Umweltverbände im Land weist sie die Kritik der Jäger in den Regionen Ahrweiler und Mayen-Koblenz am landesweit geltenden Fütterungsverbot für Schalenwild scharf zurück. „Schluss mit dem Jägerlatein“ fordert sie. „Die diffamierenden Zeitungsanzeigen der Kreisjägerschaft aus Ahrweiler und Mayen-Koblenz entbehren jeder Grundlage und instrumentalisieren den Tierschutz auf skandalöse Weise für die bevorstehende Bundestagswahl. Vielmehr kommen die Jäger dort ihren Verpflichtungen zur tierschutzgerechten Regulierung des Rotwildbestands nicht nach.“
MW/PB

Quelle: www.jagderleben.de