+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 244 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 4.12.2020) +++
Home News Jägerschaft sendet Signal

Jägerschaft sendet Signal

am
Montag, 05.10.2015 - 02:00
Keine Abweichungen: Einstimmig wurde bei der Sondertagung in Landshut entschieden. Foto: MW © MW
Keine Abweichungen: Einstimmig wurde bei der Sondertagung in Landshut entschieden. Foto: MW

Der Verband hat sich mit einer "Sondertagung der BJV-Mitgliedsvereinsvorsitzenden" am 3. Oktober ein Mandat für die anstehenden jagdpolitischen Themen von seinen Mitgliedern geholt. Da es keine Gegenstimmen gab, scheint die bayerische Jägerschaft geschlossen zu sein. Warum die Verbandsspitze dafür unbedingt das Votum der Basis einholen wollte und deshalb diese außerordentliche Versammlung einberufen hat, ist nicht ganz klar. Offenbar empfinden Präsidium und Geschäftsstelle die behandelten Sachverhalte als dringend.
Diese sieben Resolutionen haben die Kreisgruppenvorsitzenden des BJV auf der Sondersitzung verabschiedet:
  • Resolution "BJV gegen Umweltkriminalität": Naturschutzvergehen werden nicht geduldet und müssen lückenlos aufgeklärt werden. Pauschale Schuldzuweisungen an Jägerinnen und Jäger sind diesbezüglich ungerechtfertigt.
  • Resolution "BJV-Schwarzwild-Strategie umsetzen": Der Verband fordert Staat und Politik auf, die eigene Schwarzwildstrategie umzusetzen.
  • Resolution "Schluss mit der Zwangszuweisung". Die bayerischen Jägerinnen und Jäger fordern eine freie Wahl des Versicherungsanbieters für die gesetzliche Unfallversicherung.
  • Resolution "Gemeinsam Schöpfung erhalten – Jäger, Kommunen und Kirchen Hand in Hand für den Artenschutz": Der BJV ruft dazu auf, in Zusammenarbeit die biologische Vielfalt auf ihren Flächen zu erhalten oder wieder herzustellen.
  • Resolution "Wildtiergerechte KULAP-Maßnahmen fortsetzen!" Das Präsidium fordert vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten weiterhin alle Maßnahmen anzubieten um wertvolle Lebensräume für Wildtiere zu schaffen.
  • Resolution "Jagdliches Ehrenamt anerkennen!": Keine auferlegte Gebühren wie zum Beispiel Trichinen- und Cäsiumbeprobung.
  • Resolution "Hände weg vom Jagdrecht": Keine Änderung geltender Gesetze. Das faire Miteinander von Mensch, Feld, Wald und Wild, darf nicht überzogenem forstwirtschaftlichem Profitdenken zum Opfer fallen.
MH