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Jägerschaft Paderborn unterstützt bedürftige Menschen

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Mittwoch, 22.04.2020 - 06:54
Wildbret-Spende © Kreisjägerschaft Paderborn
Annika Güthoff, Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit der KJS PB e.V., und Wolfgang Hildesheim, Geschäftsführer Tafeln Kreis Paderborn.

Unter der aktuellen Corona-Pandemie leiden auch Hilfsorganisationen, welche sich um bedürftige Menschen kümmern. Die Tafel hat daher dazu aufgerufen, neben finanzieller Unterstützung auch mit Lebensmittelspenden sowie anderen kreativen Lösungen den Betrieb weiter sicherzustellen. Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen regte daher an, Lebensmittel an Hilfsorganisationen weiterzugeben.

Spendenaufkommen in Höhe von 8.000 Euro

Berthold Antpöhler (links, 1. Vorsitzender der Kreisjägerschaft Paderborn) und Christoph Klare (rechts, Metzgermeister aus Bad Lippspringe), der das Fleisch verarbeitet.

Auch die Kreisjägerschaft Paderborn e.V. schloss sich dem Aufruf an. „Wir als Jägerinnen und Jäger können mit unseren Ressourcen helfen, die Not zu lindern, die auch regional bei den Menschen zu spüren ist, indem wir ein wertvolles und gesundes Nahrungsmittel zur Verfügung stellen,“ so Annika Güthoff, Pressesprecherin der Kreisjägerschaft Paderborn. Innerhalb der vergangenen zwei Wochen konnten 35 Stück Reh- und Schwarzwild zu Wurstwaren und Gulasch für die Bedürftigen verarbeitet werden.

Neben der Tafel Paderborn freuen sich auch die Speisekammern, die Bahnhofsmission, B2 Streetwork sowie die SKM Tagesstätte für Wohnungslose über das hochwertige Wildbret. Christoph Klare, zertifizierter Metzger aus der Kreisjägerschaft, verarbeitet das Wild mit seinem Team ehrenamtlich und stellt auch Kühlfahrzeuge für die Verteilung der Lebensmittel zur Verfügung. Wie die Kreisjägerschaft Paderborn angibt, würde sich das Spendenaufkommen bisher auf 8.000 Euro belaufen. 2.000 Mahlzeiten konnten so schon für die Bedürftigen sichergestellt werden. Die Aktion soll noch bis Anfang Mai fortgeführt werden. PM/ KF


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