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Von Jägern unterstützt: Luchs „Toni“ im Schwarzwald wieder besendert

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Kathrin Führes
am
Samstag, 21.08.2021 - 15:18
Luchs-in-Nahaufnahme © Alexandra - stock.adobe.com
Luchs „Toni“ liefert weiterhin Daten (Symbolbild).

In Baden-Württemberg wurde ein Luchs eingefangen und besendert. Wie das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz berichtet, konnte Luchs „Toni“ mit Unterstützung durch den örtlichen Wildtierbeauftragten und die örtliche Jägerschaft eingefangen werden. „Die gute Zusammenarbeit der Beteiligten zeigt, dass Forschung, Wildtierbeauftragte und die Jäger gemeinsam Verantwortung übernommen haben“, betonte Forstminister Peter Hauk.

Luchs „Toni“ stammt aus dem Schweizer Jura

Das Tier würde sich bester Gesundheit erfreuen und hätte im Vergleich zum ersten Fang an Gewicht zugelegt. Der Luchs werde nun zwei weitere Jahre wertvolle Daten über die Raumnutzung und die von ihm erbeuteten Wildtiere im Nordschwarzwald liefern.

Kuder „Toni“ ist für die Forscher besonders spannend, da er, im Gegensatz zum besenderten Luchs im Oberen Donautal, in einem Gebiet heimisch ist, in dem neben seiner Hauptbeuteart Rehwild auch Rotwild als potentielle Beute vorkommt. „Zudem befindet sich das bisher ermittelte Territorium des Luchses in unmittelbarer Nähe zum dort territorialen Wolf GW852m“, so das Ministerium weiter.

Der Kuder wurde im Oktober 2019 erstmals im Nordschwarzwald nachgewiesen. In Zusammenarbeit mit KORA, der staatlichen Organisation für Raubtierökologie und Wildtiermanagement, konnte das Schweizer Jura als Herkunftsregion identifiziert werden.


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