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Jägerin von Mähdrescher angefahren

<b>Nicht jeder Landwirt ist bereit, an der Wildschadenverhütung mitzuwirken, indem er Schussschneisen anlegt und das Aufstellen von Ansitzleitern erlaubt.</b>


Am Samstag gegen 20:30 Uhr fuhr ein Landwirt in Hagelstadt (Landkreis Regensburg/ Bayern) mit seinem Mähdrescher von einer Erntefläche zur nächsten. Als er seine Maschine zwischen zwei Maisfeldern hindurch lenkte, übersah er laut dem Dienststellenleiter der Polizei Neutraubling eine 78-jährige Jägerin. Diese war mit einem mobilen Erdsitz an der Ecke eines angrenzenden Maisschlags angesessen, um auf Schwarzwild zu jagen. Allerdings war sie dort für den Maschinenführer nicht zu sehen.

Glück im Unglück

Als dieser an ihr vorbeifuhr, traf er daher mit der Ecke seines Mähwerks den Ansitz und warf ihn um. Die Jägerin wurde dabei zu Boden geschleudert. Glücklicherweise war das Mähwerk zu diesem Zeitpunkt nicht in Betrieb. Nach Angaben der Polizei gegenüber jagderleben erlitt die Frau eine Platzwunde am Kopf, mehrere Prellungen und mögicherweise einen Knochenbruch im Bereich des Oberschenkels. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. SBA


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