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Jäger zeigt Ramsauer an

Foto: Gerd Altmann/pixelio.de © Gerd Altmann/pixelio.de

Nach dem verheerenden Wildunfall – ausgelöst durch ein Wildschwein – mit drei Toten auf der BAB 5 in Hessen hat der ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete und Jagdpächter Gerhard Keil Anzeige gegen den Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) erstattet. Der Vorwurf: fahrlässige Tötung. Die Staatsanwaltschaft Gießen prüft zurzeit den Sachverhalt, bestätigte Oberstaatsanwältin Ute Sehlbach-Schellenberg gegenüber jagderleben.de.
Als Pächter des osthessischen Reviers Mücke-Atzenhain machte Keil laut Presseberichten die zuständigen Behörden seit drei Jahren auf den gefährlichen Autobahnabschnitt mit starkem Wildwechsel aufmerksam. Immer wieder bemängelte er den fehlenden Wildschutzzaun auf einer Länge von zirka 300 Metern, der nach Erneuerungsarbeiten an der Strecke nicht wieder errichtet worden war. Das Ministerium sah sich schließlich durch die Anzeige unter Druck gesetzt und will jetzt schnellst möglich die Lücke wieder schließen. BS