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Jäger zeigen Flagge gegen Gesetzesänderung

Ge- und Entschlossenheit zeigten die luxemburger Jäger nicht nur aufgrund der rotleuchtenden Warnwesten mit der Aufschrift „Für Jagd und Natur!“.  © Anouk Antony

In Luxemburg haben rund 1200 Jäger und damit mehr als 50 Prozent der organisierten luxemburger Waidmänner gegen den Entwurf des neuen Jagdgesetzes und für die Anerkennung ihrer natur- und kulturerhaltenden Leistungen protestiert.
Dafür haben sich die Jäger den im Herzen der Hauptstadt gelegenen Clairefontaine-Platz, an dem unter anderem das luxemburgische Parlament sitzt, ausgesucht.
Der Präsident des Jagdverbands Dr. Georges Jacobs bezeichnete den neuen Gesetzesentwurf als eine "Vergewaltigung des gesunden Menschenverstandes". Nicht darin enthalten ist unter anderem die Jagd als Tätigkeit im Interesse des Allgemeinwohls. Besonderer Dorn im Auge ist den Jägern, dass Grundeigentümer das Recht eingeräumt bekommen sollen, ihre Grundstücke aus ethischen Vorbehalten aus der Jagdgenossenschaft herauszulösen und die Bejagung auf diesen zu untersagen. Nur eine flächendeckende Jagd könne eine effiziente Wildbestandsregulierung ermöglichen, so Jagdverbandsvertreter Dr. Georges Gillen.
Mitte Mai soll der Entwurf zum neuen Jagdgesetz im Parlament zur Abstimmung kommen. BHA