Home News Jäger wehren sich

Jäger wehren sich

Federführend: Prof. Michael Brenner wird die Kläger vertreten. Foto: SN © SN

Seit April 2014 gelten in Schleswig-Holstein neue Jagd- und Schonzeiten. Nach Auffassung von 14 Klägern sind die für die Verordnung notwendigen Begründungen fehlerhaft. Insbesondere werden die aufgehobenen bzw. verkürzten Jagdzeiten bei den Schalenwildarten (Rot-, Dam-, Sika- und Rehwild) als auch bei Gänsearten, Feldhase, Kaninchen, Ringeltaube, Rebhuhn und Elster zur juristischen Überprüfung gestellt. Zudem sei das Jagdrecht bzw. das Jagdausübungsrecht als grundrechtlich geschütztes Eigentumsrecht der Kläger verletzt.
Ziel ist es, die angegriffenen Teile der Verordnung für unwirksam erklären zu lassen. Gestützt wird die Klage durch ein Gutachten des Rechtsprofessors Dr. Michael Brenner, Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht der Universität Jena. Zudem ist Brenner Prozessbevollmächtigter und vertritt die Jäger vor dem Oberverwaltungsgericht des Landes.
Rückendeckung – auch finanziell – bekommen die Kläger u.a. vom Landesjagdverband, dem Bauernverband, dem Verband der Binnenfischer und Teichwirte. PM