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Jäger verunglückt

Rettungskräfte am Unfallort: Einer von vier Jägern überlebte nicht. Foto: picture alliance/dpa © picture alliance/dpa

Vier Jäger befuhren mit einem „Pinzaguer“ (österreichisches Militärfahrzeug, Anm. d. Redaktion) einen Forstweg an der Ostflanke des Grundsbergs (1.582m), wie die Polizei berichtet. Dann kam der 47-jährige Fahrer vom Weg ab. Nachdem das Vehikel die Böschung entlang fuhr, rutschte es mehrere Meter hangabwärts. Dabei kippte das Gefährt um und prallte mit dem Planenverdeck gegen zwei stärkere Fichten. Ein 70-jähriger Insasse erlitt dabei so schwere Kopfverletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer sowie die zwei anderen Jäger (67 und 64 Jahre alt) wurden schwer verletzt.
Die Verunfallten mussten mit zwei Rettungshubschraubern aus Kempten und Reutte (Tirol) in umliegende Kliniken geflogen werden. Die Leichenbergung übernahm ein Hubschrauber der Polizei. Im Einsatz waren auch die Bergwacht und die Freiwillige Feuerwehr aus Oberstdorf. Die Staatsanwaltschaft Kempten wurde ebenfalls aktiv. Sie ordnete die Untersuchung durch einen Sachverständigen an. Wie es zu dem Unfall kam, ist bislang noch unklar, sagte ein Polizeisprecher gegenüber jagderleben. Eine Befragung der Verletzten war bisher nicht möglich.
BS