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Jäger verhindern Brand

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Montag, 05.01.2015 - 01:00
Großaufgebot: Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am Brandort. Foto: Feuerwehr © Feuerwehr
Großaufgebot: Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am Brandort. Foto: Feuerwehr

Mit Atemschutz: Die Einsatzkräfte beseitigen die letzten Brandnester. Foto: Feuerwehr

Auf dem Heimweg von einer nächtlichen Fuchsjagd fiel zwei Waidmännern gegen ein Uhr nachts eine starke Rauchentwicklung aus dem Stadel eines Bauernhofes in Heiterwang (Bezirk Reutte) auf. Als Einheimische wussten die beiden, dass das Haus bewohnt war. Umgehend versuchte der Berufsjäger Peter Koch die Polizei zu alarmieren. Da er zwei Polizeiwachen telefonisch nicht erreichte, wurden er und sein Jagdkamerad selbst tätig - denn es musste schnell gehen: „Wir sahen von außen ein 1,5 Meter großes Glutnest. Bis wir die Nachbarn informierten und einen Feuerlöscher auftrieben, hat bereits schon der Balken gebrannt“, schilderte Koch gegenüber jagderleben. Gemeinsam haben sie dann das Tennentor aufgerissen. Glücklicherweise hatte es viel Schnee, sodass die Jäger damit den Brand schnell eindämmten. Die eingetroffenen Feuerwehrmänner brachten den 86-jährigen Altbauern unversehrt in Sicherheit, löschten den Brandherd endgültig und lüfteten das Gebäude. Laut Kochs Schätzungen seien insgesamt 30 bis 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Heiterwang, Reutte und der Polizei ausgerückt.
Auch Stefan Versal, Kommandant der Feuerwehr Heiterwang, sprach von einem glücklichen Zufall: „Wenn die Jäger nicht vorbeigekommen wären, wäre es deutlich dramatischer ausgegangen.“
MH