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Jäger um Mithilfe gebeten

Rabenkrähen sollen laut Ministerium noch stärker bejagt werden. Foto: Heinz Hess<p> © Heinz Hess

Der Rest wird größtenteils vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz unter Beteiligung des Landkreises Leer und der Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland kofinanziert. In den kommenden neun Jahren sollen nun die Kernflächen in den wichtigsten Wiesenvogelschutzgebieten für die heimischen Wiesenvögel entwickelt und gesichert werden.
Die Flächen liegen vor allem in den Landkreisen Wesermarsch, Leer, Aurich, Emsland, Cloppenburg, Vechta, den kreisfreien Städten Emden und Oldenburg sowie an der Unterelbe in Cuxhaven und Stade. Auf öffentlichen Naturschutzflächen solle der Lebensraum für Wiesenvögel verbessert werden, gleichzeitig sollen sie in landwirtschaftlicher Grünlandnutzung verbleiben, so Sander. Das könne nur dann langfristig erfolgreich und nachhaltig sein, wenn die nötige Balance zwischen den Erfordernissen der Landwirtschaft und dem Artenschutz hergestellt werde. 'Auch werden wir die Jägerschaft bitten, das Projekt zusätzlich durch jagdliche Maßnahmen zu unterstützen', kündigte Sander an. Ziel sei es, dass Füchse und Rabenkrähen gehindert werden, den Bruterfolg der Wiesenvögel zu gefährden. MU