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Jäger mit Tularämie infiziert

Im Labor wurde das Bakterium nachgewiesen (Symbolbild). Foto: CVUA Stuttgart © CVUA Stuttgart

Entdeckt hat der Grünrock das Tier in der Nähe des Knielinger Sees. Da es sichtbar krank war, erlöste er es. Danach hat er den Feldhasen zum Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Karlsruhe gebracht. Dabei hat er sich scheinbar mit dem Bakterium Francisella tularensis, das die Krankheit auslöst, angesteckt. Drei Tage später bekam der Erleger schließlich Symptome, die einer schweren Grippe ähneln. Nun wird er mit speziellen Antibiotika behandelt.
Laut dem Robert Koch Institut sind im vergangenen Jahr deutschlandweit 21 Menschen an der Hasenpest erkrankt. Ohne frühzeitige und richtige Behandlung könne die Sterblichkeit bei 30 Prozent liegen. Übertragen wird die Tularämie durch Haut- oder Schleimhautkontakt mit infizierten Tieren. Doch auch blutsaugende Parasiten wie Zecken oder Hirschlausfliegen können die Bakterien übertragen.
BS