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Jäger nach tödlichem Schuss verurteilt

Hochsitz-im-Sommer © kama71 - stock.adobe.com
Der Mann wollte zur Jagd aufbrechen, als sich der tödliche Schuss aus seiner Waffe löste.

Nach einem schrecklichen Unfall, ist ein Jäger in Baden-Württemberg verurteilt worden. Der Mann hatte Ende Januar, als er zur Jagd aufbrechen wollte, beim Hantieren mit einer geladenen Bockbüchsflinte in der Wohnung versehentlich seine Tochter angeschossen. Sie verstarb kurz darauf im Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen.

Wie die Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegenüber der Redaktion mitteilte, habe man auf schriftlichen Weg Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung in Höhe von 90 Tagessätzen beantragt. Der zuständige Amtsrichter hat diesen unterschrieben wodurch Rechtskraft eingetreten ist. Damit sei eine mündliche Gerichtsverhandlung nicht notwendig, wie die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft erklärt.

Waffengutachten brachte keine neuen Erkenntnisse

Wie die „stuttgarter-zeitung.de“ berichtet, habe die Staatsanwaltschaft ein Waffengutachten in Auftrag gegeben, um zu klären, ob ein technischer Defekt vorlag. Das Gutachten hätte jedoch diesbezüglich keine neuen Erkenntnisse gebracht.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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