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Jäger von Sturm getötet

Hochsitze sollten bei Sturm besser gemieden werden (Symbolbild).


Am vergangenen Wochenende kamen gleich zwei Jäger aus Niedersachsen unabhängig voneinander zu Tode. Am Montag wurde in der Nähe von Cammin (Landkreis Rostock /Mecklenburg-Vorpommern) ein 61-jähriger Jagdgast aus dem Emsland tot aufgefunden. Der Revierpächter hatte ihn unter dem Hochsitz entdeckt, nachdem die Frau des Jägers ihn bereits seit Samstag vermisst hatte. Der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Laut Angaben der Polizei war der Mann schon öfter in diesem Revier auf Jagd gewesen. Man vermute, der Hochsitz sei durch den Sturm „Herwart“ umgekippt und habe den Waidmann unter sich begraben. Anzeichen auf eine Straftat gibt es laut Polizeimitteilung nicht.

Jäger bei Gesellschaftsjagd gestorben

Ein 81-jähriger Waidmann aus Niedersachsen wurde nach einer groß angelegten Gesellschaftsjagd in einem Privatrevier im Harz (Sachsen-Anhalt) am Samstag Nachmittag von Mitjägern vermisst. Diese fanden ihn tot auf, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber der Redaktion bekannt gab. Die zwischenzeitliche Obduktion habe ergeben, dass der Jäger an einer Schussverletzung verstorben war. Weitere Einzelheiten seien bisher noch nicht bekannt. Deshalb werde nun in alle Richtungen ermittelt, so eine Pressemitteilung der Polizei. Von den Mitjägern wurde nach Aussage der Staatsanwaltschaft 60 Waffen sichergestellt und würden nun untersucht. Nach ersten Erkenntnissen sei eine Selbsttötung unwahrscheinlich. PM/SBA


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