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Jäger stellten Sicherheit wieder her

Galloway-Rinder können laut Experten sehr aggressiv werden. Foto: landpixel.de © landpixel.de

Ein von der Schlachtbank entflohener Stier der Galloway-Rasse hielt am vergangenen Wochenende die Polizei in Atem. Am 23. November wurde der Inspektion Erding der Ausbruch mitgeteilt. Da das Tier vom Besitzer als sehr aggressiv beschrieben wurde und sich in Bereichen mit großem Besucherandrang aufhielt, leiteten die Ordnungshüter die sofortige Fahndung ein. Doch die Suche mit mehreren Streifen, Bereitschaftspolizei und Polizeihubschrauber blieb aufgrund des unübersichtlichen Geländes zunächst erfolglos, wie ein Polizeisprecher gegenüber der Redaktion berichtete. Am folgenden Samstagmittag beobachteten Spaziergänger den Stier am Rand eines Waldstücks, in das er sich nach Eintreffen der Polizei wieder zurückzog. Daraufhin entschied man sich den Wald weiträumig zu umstellen und gemeinsam mit dem zuständigen Jagdpächter zu durchsuchen. Nach einer Dreiviertelstunde gelang es, den "Flüchtling" in offenes Gelände zu treiben. Dort wollte er sofort einen Streifenwagen annehmen. Das verhinderte jedoch der Jäger mit einem gezielten Schuss.
Beinah zeitgleich ereignete sich im Landkreis Cloppenburg ein ähnlicher Vorfall. Auch hier musste ein Jäger ein Rind erschießen, das sich auf der Bundesstraße 68 zwischen Hemmelte und Stapelfeld aufhielt und nicht einfangen lies.
BS