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Jäger stellen sich "quer"

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Freitag, 01.07.2011 - 10:20
Moderator Christoph Süß bei der Ankündigung des Beitrags. Foto: BR © BR
Moderator Christoph Süß bei der Ankündigung des Beitrags. Foto: BR

Rein rechtlich geht es bei der Auseinandersetzung um die Frage, ob eine Abschussfreigabe für IIa-Hirsche, die der Forstbetrieb von der zuständigen unteren Jagdbehörde in Garmisch-Partenkirchen erhalten hat, auf der gesamten Fläche des Forstbetriebes galt oder nur in den speziell ausgewiesenen und räumlich genau definierten Sanierungsgebieten.
Forstbetriebsleiter Süß sieht sich im Recht, Jäger der angrenzenden Hegegemeinschaft verneinen dies. Etwas verwirrend wird die Angelegenheit auch dadurch, dass der Forstbetrieb zweimal um die Freigabe von IIa-Hirschen eingegeben hat und nicht ganz klar ist, welchem Kontingent der besagte Hirsch zuzurechnen ist.
Jenseits der rechtlichen Auseinandersetzung geht es freilich um die Frage, ob es wirklich sein muss, einen derart gut veranlagten Zukunftshirsch abzuschießen. Gerade auch, weil der Geweihte in späteren Jahren als reifer Ier dem Unternehmen Bayerische Staatsforsten satte Einnahmen hätte beschehren können.
Der Hirsch, bei der dortigen Jägerschaft als "Willy" bekannt, war wohl erst vom siebten Kopf und dabei schon ein 22-Ender mit rund sieben Kilogramm Geweihgewicht. Einer der Jäger, die jetzt in "quer" ihrem Unmut über des Vorgehen des Forstbetriebes Luft machten, brachte es so auf den Punkt: "Ich würde mich schämen!" JMB

Hier sehen Sie den Fernsehbeitrag von "quer"...